Ruhrgebietsstädte müssen Luft zum Atmen und Investieren haben

  • Schuldenberge erdrücken die Handlungsfähigkeit der Revier-Kommunen
  • Hebesätze für Gewerbesteuern müssen reduziert werden
  • Anhebung der Grundsteuer falsches Signal

(Essen, 10.10.2019). Sie ist seit langem die beste Nachricht für das Ruhrgebiet: Der Bund beschäftigt sich konkret damit, die Hälfte der Schuldenberge der Revier-Städte zu übernehmen. Nach Meinung von Immobilienmakler Eckhard Brockhoff müsste der Tag, an dem das Geld verbindlich zugesichert wird, zum „Feiertag im Ruhrgebiet“ ausgerufen werden.

„Nur, wenn die Ruhrgebietsstädte nicht mehr von ihren Schuldenbergen erdrückt werden und sie wieder Luft zum Atmen haben, können neue Gewerbegebiete erschlossen und Firmen aus anderen deutschen Regionen und dem Ausland angeworben werden,“ erklärt Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner, dem Immobilienmarktführer im Ruhrgebiet.

Um die Städte der Metropolregion attraktiv zu halten, sollte man zudem über ergänzende Maßnahmen nachdenken. Die beabsichtigte Erhöhung der Gewerbesteuer in Mülheim ist ein Schritt in die falsche Richtung. Die Gewerbesteuer sollte in den Ruhrgebietsstädten merklich reduziert werden, um Unternehmen anzulocken. „Wenn die Metropole Ruhr die niedrigsten Hebesätze in ganz Deutschland hätte, würden sich denkbar mehr Unternehmen und Investoren für die Region interessieren und sich hier niederlassen,“ zeigt sich der Immobilienmakler Eckhard Brockhoff überzeugt.

Die Stadt Monheim am Rhein hat im Jahr 2012 die Gewerbesteuer auf 300€ reduziert und im selben Zuge neue Gewerbeflächen ausgewiesen. Investoren und Unternehmen haben dies als Einladung angenommen, sich in der Stadt anzusiedeln. In der Folge wird die Haushaltskasse nun von vielen Unternehmen unterschiedlichster Branchen gut gefüllt und Monheim ist schuldenfrei.

Auch wirkt die Anhebung der Grundsteuer einer Ansiedlung von Immobilieninvestoren entgegen.

Investitionen in die Infrastruktur, besonders in Verkehr und IT, sind dringend notwendig, um die Attraktivität des Standorts Ruhrgebiet zu erhöhen.

„Ich würde es sehr begrüßen, wenn es auch tragbare Lösungen für die dann noch verbleibenden Schulden der Kommunen geben wird, damit das Ruhrgebiet den wirtschaftlichen Anschluss nicht verpasst,“ so Brockhoff.

Verschiebung des Regionalplans Ruhr: Chancen und Risiken für das Ruhrgebiet

(Essen, 19.9.2019). Das war wahrlich ein Freitag, der 13. Vergangene Woche hat der Regionalverband Ruhr (RVR) bekannt gegeben, dass sich die Fertigstellung des Regionalplans Ruhr auf die erste Hälfte der neuen Wahlperiode verschieben wird. Wirtschaft und Kommunen fürchten einen Stillstand für die Ausweisung neuer Gewerbeflächen und einen Rückschritt für die wirtschaftliche Entwicklung der Metropole Ruhr. Eckhard Brockhoff, seit über dreißig Jahren erfolgreicher Gewerbemakler im Ruhrgebiet, sieht neben Risiken auch Chancen.

„Das Ruhrgebiet ist der größte Ballungsraum Deutschlands und birgt eine enorme Wirtschaftskraft, die oft noch im Verborgenen liegt und nicht genutzt wird. Einen gemeinsamen Entwicklungsplan halte ich für genau den richtigen Weg. Die einzelnen Städte müssen aufhören sich als Konkurrenten zu betrachten und als Region verstehen,“ so Eckhard Brockhoff. Investoren müssten zudem offen über die außergewöhnlichen Chancen informiert werden, die deutschlandweit im Ruhrgebiet einzigartig sind. Auch die zentrale Lage innerhalb Deutschlands wie Europa mit gut ausgebauter Verkehrsinfrastruktur sind ein entscheidender Standortfaktor, dessen Potenzial genutzt werden muss.

„Fehlende Planungssicherheit durch die Verschiebung des Regionalplans ist kontraproduktiv“

Gerade wegen seiner Wandlungsfähigkeit verfügt das Ruhrgebiet über Flächen, die hervorragend für die Ansiedlung neuer Investoren und moderner Unternehmen aus dem tertiären Sektor genutzt werden können. Hier gibt es viel zu tun. „Vielfach herrscht noch ein verstaubtes und trauriges Bild vom Ruhrgebiet in den Köpfen von Entscheidern und Investoren. Das muss sich ändern. Beispielsweise das Areal des Stahlwerks Phoenix West in Dortmund mit einer Gesamtgröße von 110 Hektar beschreibt eine hervorragende Entwicklung und gehört heute zu einem der größten Innovationsstandorte Deutschlands. Bald werden auf dem Gebiet mehr Menschen beschäftigt sein, als je zuvor. Ähnliche Bilder zeichnen sich an ganz vielen Stellen im Ruhrgebiet ab. Etwa in Bochum, auf dem ehemaligen Opel-Gelände, dem heutigen Entwicklungsareal Mark 51˚7 oder in Oberhausen rund um das Centro.“

Auch durch Nachverdichtung und Investitionen in bestehende Gewerbeflächen können neue Firmen im Ruhrgebiet angesiedelt werden. Leuchtendes Beispiel dafür ist die über Vermittlung von Brockhoff LOGISTICS erfolgte Ansiedlung der L-Shop-Team GmbH mit rund 56.500 m² Logistikfläche in Unna. Auf dem ehemaligen Metro-Gelände entsteht ein hochmoderner Logistikstandort. Die Bestandshallen konnten ebenso über den Essener Makler bis zum Beginn der Neubauaktivitäten mit vorgelagertem Abriss zwischenvermieten werden.

Auch das Gewerbegebiet Wattenscheid-West, für das innerhalb des Regionalplans Ruhr eine Flächenerweiterung abgelehnt worden war, ist heute nahezu vollvermietet. Noch vor gut fünf Jahren sah das anders aus und Leerstand prägte das Bild. „Sowohl die Makro- als auch die Mikro-Lage des Gewerbegebiets Wattenscheid-West sind erstklassig. Das haben wir potenziellen Interessenten vielfach deutlich machen und so erfolgreich zu einer Wiederbelebung des Gewerbegebiets beitragen können. Leerflächen haben wir erfolgreich vermietet und Eigentümer zur Nachverdichtung geraten,“ erklärt Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner.  Das 4.772 m² große, ehemalige Miele-Gebäude im Gewerbegebiet Wattenscheid-West ist durch Vermittlung von Brockhoff OFFICE vollvermietet. Von den auf dem Grundstück neu entstehenden Büro- und Hallengebäude ist nur noch ein Objekt verfügbar.

„Im Bestand geht viel, aber ohne Neubau und Ausweisung neuer Gewerbeflächen wird die Metropole Ruhr abgehängt“

Brockhoff macht aber auch ganz deutlich: „Ohne Neubau und Ausweisung von neuen Gewerbeflächen geht es nicht. Allein durch die hohe Anzahl von Uni-Absolventen werden in Zukunft mehr Flächen für Büros und Innovationsunternehmen benötigt. Auch die stetige Zunahme am Online-Handel fordert verstärkt Logistikflächen. Dies muss zügig geschehen, damit das Ruhrgebiet nicht abgehängt wird. Ich bin der Meinung, dass die Metropole Ruhr weiter sein könnte, als sie ist.“ Wünschenswert sind aus Sicht des Gewerbemaklers daher nicht nur Neubauten für die Eigennutzung, sondern auch spekulative Bauprojekte. „Wir haben im Ruhrgebiet eine ganze Reihe von sehr engagierten Bürgermeistern und Baudezernenten, die sich am Markt auskennen und einen guten Job machen. Insgesamt müssten aber noch viel mehr Baukräne im Ruhrgebiet zu sehen sein,“ erklärt Brockhoff.

Wichtig sei für die Entwickung der Region auch, dass sich die Städte und Kommunen nicht untereinander Investoren abjagen. Viel mehr müssten Menschen aus anderen Regionen ins Ruhrgebiet geholt werden. Dazu müssten die einzelnen Wirtschaftsförderungen enger zusammen und einheitlicher arbeiten. „Die regionale Wirtschaftsförderung der Business Metropole Ruhr leistet hier gute Arbeit und muss aus meiner Sicht noch gestärkt werden,“ so Brockhoff.

Eine einheitliche Gewerbesteuer sieht Brockhoff als Grundvoraussetzung. „Die Stadt Monheim am Rhein hat ihren Hebesatz im Jahr 2012 auf 300€ gesenkt und in dem Zuge neue Gewerbeflächen ausgewiesen. Das hat wunderbar funktioniert. Investoren und Unternehmen haben sich angesiedelt. Die Stadt Mülheim an der Ruhr hingegen plant aktuell eine Erhöhung des Hebesatzes auf 580 €. Das halte ich für wenig motivierend, sich mit einem Gewerbe in Mülheim anzusiedeln.“

 

Erfolg durch Investition und Nachverdichtung im Gewerbegebiet Wattenscheid-West

(Essen, 10.09.19). Es müssen nicht immer neue Flächen sein. Trotz Absage der örtlichen Politik an die  ursprünglich im Regionalplan Ruhr vorgesehene Flächenerweiterung macht das Gewerbegebiet Wattenscheid-West vor, wie durch Investitionen und eine geschickte Nachverdichtung neue Firmen in der Region auf bestehenden Flächen angesiedelt werden können. In dem Gewerbegebiet sind bald mehr Firmen ansässig, als je zuvor, berichtet der Essener Immobilienmakler Brockhoff & Partner.

Viel Leerstand und veraltete Flächen. Noch vor gut fünf Jahren stand es nicht gut um das Gewerbegebiet Wattenscheid-West. Durch eine gezielte Vermarktung beschreibt die jüngere Entwicklung der ca. 35.5 ha großen Fläche direkt an der A40 eine Auferstehung wie ein Phoenix aus der Asche.

„Sowohl die Makro- als auch die Mikro-Lage des Gewerbegebiets Wattenscheid-West sind erstklassig. Das haben wir potenziellen Interessenten vielfach deutlich machen und so erfolgreich zu einer Wiederbelebung des Gewerbegebiets beitragen können. Ein guter Mix aus klassischen Gewerbebetrieben, Büro- und Hallennutzern sowie Gastronomie- und Freizeitanbietern beleben heute das Bild und funktionieren hervorragend nebeneinander,“ erklärt Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner.

Dass auch Bestandsgebäude heute noch für moderne Mieter interessant sein können, beweist der Gewerbepark in der Friedrich-Lueg-Straße 2-8, den das Essener Maklerhaus im Jahr 2018 erfolgreich an einen regionalen Investor veräußert hatte. Die insgesamt neun Einheiten auf dem Grundstück mit einer Gesamtmietfläche von rund 10.000 m² sind durch einen modernen Nutzermix belegt und zählen unter anderem Unternehmen wie Fit X, Trink&Spare und Fressnapf zu ihren Mietern.

Auch das ehemalige Miele-Gelände (rd. 19.648 m² Grundstücksfläche) in der Burgstr. 15-19, das Brockhoff INVEST im Jahr 2016 damals nahezu leerstehend an ein Family Office aus Bochum veräußert hatte, befindet sich auf dem Weg zur Vollvermietung – gemeint sind aber nicht nur die 4.772 m² Mietfläche der Bestandsgebäude, sondern auch die neu auf dem Grundstück entstehenden Hallen- und Bürokombinationen, die schon vor der Fertigstellung neue Mieter finden. Die Firma emcot Group GmbH unterzeichnete bereits in der ersten Jahreshälfte einen Mietvertrag für die größte der drei projektierten Hallen mit rund 700 m². Brockhoff & Partner gewann in diesen Tagen Gouda Refractories BV für die rund 500 m² große Büro- und Hallenkombination, deren Fertigstellung für Dezember 2019 geplant ist. Die letzten verfügbaren Flächen auf dem Grundstück (rund 500 m² Mietfläche) können ebenfalls über den Essener Immobilienmakler angemietet werden. Die Bestandsgebäude sind durch die Mieter DGB GmbH (rd. 1.840 m²) Vonovia (1.902 m²) und Picture People (rd. 1.030 m²) vollvermietet.

„Die Neubau-Hallen auf bestehendem Grundstück sind eine gelungene Nachverdichtung. Die hohe Vorvermietungsquote in diesem Projekt zeigt deutlich, dass moderne Büro- und Hallenflächen gesucht werden. Das gilt für Bochum wie für das gesamte Ruhrgebiet. Wir appellieren daher an Eigentümer und Investoren zu prüfen, ob auf dem eigenen Grundstück Flächen für eine Nachverdichtung geeignet sein können,“ sagt Cedric Vennemann, Immobilienberater bei Brockhoff & Partner.

Im südlichen Teil des Gewerbegebiets vermittelte Brockhoff LOGISTICS im vergangenen Jahr den Hersteller von Zelt-Anhängern und Autodach-Zelten CAMPWERK e.K. auf insgesamt ca. 1.335 m² Ausstellungs- und Hallenfläche in der Fröhliche Morgensonne 6. Bereits seit Januar 2016 ist der Werkzeug-Online-Shop Fronttool durch die Unterstützung von Brockhoff OFFICE Mieter einer ca. 418 m² großen Bürofläche in der Schlaraffiastr. 1. Im selben Gebäude konnte durch die Beratung von Brockhoff OFFICE der HomeCare-Spezialist Medilog auf ca. 220 m² angesiedelt werden.

Ähnlich positiv entwickelte sich die Vermietungsquote im Gewerbepark „Feld 4“ in der Feldstraße 4. Auch hier lag der Weg zum Erfolg in einem gut gemischten Mietermix, der aus kreativen Berufen, Fitness und Unternehmertum besteht.

„Das Gewerbegebiet Wattenscheid-West hat sich in den letzten Jahren sensationell entwickelt. Nicht durch die Erschließung von neuen Flächen, sondern durch neue Eigentümer mit Investitionswillen, die eine neue, moderne Mieterschaft angezogen haben. So sind Gewerbeflächen wiederbelebt worden, die die Stadt und seine Wirtschaftslage nach vorne gebracht haben,“ beschreibt Eckhard Brockhoff die Erfolgsgeschichte des Gewerbegebietes an der A40.

Makler-Ranking: Brockhoff & Partner ist der größte lokale Makler in Deutschland

Essen, 02.09.2019. Das Magazin „Immobilienmanager“ veröffentlichte heute seine Zahlen des bundesweiten Makler-Rankings. Ergebnis: Brockhoff & Partner mit Sitz in Essen ist der größte lokale Makler in Deutschland. Die Kategorie der „Local Heroes“ wurde 2014 eingeführt, um einen fairen Vergleich der Leistungen von lokalen Playern gegenüber börsennotierten Großkonzernen zu ermöglichen.

Auch im Wettbewerb mit den auf allen Kontinenten vertretenen, börsennotierten Makler-Weltkonzernen macht Brockhoff & Partner in den untersuchten Kategorien eine gute Figur. Im Gesamtvergleich „Gewerbe Gesamt Deutschland“ belegt das inhabergeführte Unternehmen den elften Platz. In der Einzelaufstellung zwischen Verkauf und Vermietung von Gewerbeobjekten erreicht Brockhoff & Partner die Plätze acht (Vermietung) und zehn (Verkauf).

In dem erstmals einzeln aufgeführten Bereich „Lager- und Logistik-Immobilien Deutschland“ belegt Brockhoff & Partner Rang zwölf.

Platz fünf behauptet das Essener Maklerhaus in der Kategorie „Verkauft Nutzfläche Gewerbe Gesamt Deutschland“. In der „Vermietung Büroimmobilien Deutschland“ liegt Brockhoff & Partner auf Platz acht.

„Ein hervorragendes Ergebnis für das ganze Team. Für uns ist das Lob und Ansporn zugleich, unseren Kunden jeden Tag mit vollem Einsatz zur Seite zu stehen und ihr Immobilienvorhaben professionell und diskret abzuwickeln,“ kommentiert der geschäftsführende Inhaber Eckhard Brockhoff.

Das Makler-Ranking veröffentlicht der Immobilienmanager seit 1992. Um teilzunehmen, melden die Unternehmen ihre Geschäftszahlen, die durch ein Testat eines Wirtschaftsprüfers oder eines anderen unabhängigen Instituts zuvor bestätigt worden sind.

Alle Ergebnisse stehen seit heute auf der Seite www.immobilienmanager.de zum Download bereit

Coworking erobert B-Städte: 9,78 % der neu vermieteten Büroflächen in Essen gingen im 1. Hj. 2019 an Anbieter flexibler Büro-WGs

New York, Sydney oder Brasilia. Drei Weltmetropolen auf drei Kontinenten – eine Gemeinsamkeit: Coworking-Anbieter haben unlängst ihren Platz im Büromarkt eingenommen. Auch in unseren europäischen Nachbarländern wie England und den Niederlanden haben Anbieter flexibler Büroflächen ihren Anteil am Markt gefestigt. In Deutschland wird Coworking immer noch oft als „Trend“ bezeichnet, obwohl zumindest in den TOP 7 flexible Work Spaces fest zum Büromarkt zählen. Die Entwicklung setzt sich nun in den B-Städten fort.

Coworking kommt ursprünglich aus den USA und bezeichnet eine Entwicklung auf dem Büromarkt, der den Mietern eine zeitlich und räumlich flexible Nutzung von Arbeitsplätzen ermöglicht. Firmen mieten nicht mehr langfristig ganze Büroetagen mit klassischen Einer- und Zweierbüros, sondern bedarfsorientiert einzelne Arbeitsplätze oder Büroeinheiten inklusive Infrastruktur (Büromöbel, Drucker, WC etc.) in sogenannten Workspaces. Ursprünglich mehrheitlich genutzt von Start-ups und Freiberuflern, werden heute bereits ein Drittel der vorhandenen Coworking-Flächen in Deutschland von Corporates belegt.

„Coworking ist in Essen angekommen und wird sich langfristig durchsetzen. Es ist kein Trend, sondern eine folgerichtige Entwicklung der Bürowelt, die auf die Anforderungen moderner Arbeitnehmer einzahlt. Es sind längst nicht mehr nur Gründer und kreative Berufe, die als Kunden dieses Geschäftsmodells in Frage kommen. Fast ein Drittel der Flächen wird von Großunternehmen besetzt, die die Flächen gerne für Projektteams nutzen. Im Gegensatz zu festen Arbeitsplätzen wird es in Zukunft immer wichtiger für Unternehmen sein, seinen Mitarbeitenden Arbeitsmöglichkeiten zeitlich und räumlich flexibel anzubieten. Hier treffen flexible Workspaces ins Schwarze. Ich sehe den Bedarf in der Zukunft deutlich ansteigen,“ so Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner.

Essen ist die Bürostadt im Ruhrgebiet und weist in den vergangenen Jahren den höchsten Büroflächenumsatz der Region auf. Kein Wunder also, dass sich Coworking-Anbieter die Stadt für die nächste Expansionsstufe ausgesucht haben. Zumal Essen, anders als die TOP 7, über freie Flächen in gesuchter Lage verfügt.

Allein im ersten Halbjahr 2019 sind rund 7.754 m² Bürofläche an Coworking-Anbieter vermittelt worden. Für weitere 3.000 m² besteht eine Option. Bei einem Gesamtbüroflächenumsatz von knapp 110.000 m² macht das einen beachtlichen Anteil von rund 9,78 % aus, beobachtet das Essener Maklerhaus Brockhoff & Partner.

Knapp 7.000 m² flexible Bürofläche stehen dem Essener Büromarkt seit diesem Jahr im Ruhr Tower allein über den Anbieter Design Offices zur Verfügung. Für weitere 3.000 m² hat sich der Experte für modernes Arbeiten eine Option in dem Bürohochhaus einräumen lassen. „Coworking-Anbieter suchen Flächen mit einer flexiblen Verfügbarkeit in exponierter Lage und technisch sehr guter Büroausstattung. Das ehemalige Rheinstahl-Hochhaus in der Nähe des Essener Hbf ist nach seiner Renovierung perfekt geeignet für dieses Geschäftsmodell. Kein Wunder also, dass sich Design Offices die Flächen im großen Stil gesichert hat,“ erklärt Tobias Altenbeck, Leiter Bürovermittlung beim Essener Maklerhaus Brockhoff & Partner, das mit einem Leadmakler-Auftrag für das Objekt beauftragt ist.

1A-Lage mit hochmoderner technischer Ausstattung bei kurzfristiger Verfügbarkeit waren auch bei der Anmietung von Work Inn ausschlaggebend. Dem auf das Ruhrgebiet spezialisierte Anbieter von flexiblen Büroflächen vermittelte Brockhoff & Partner eine ganze Etage mit rund 754 m² im denkmalgeschützten Bürokomplex Lindenallee 29-41.

Bereits im Jahr 2017 verkaufte Brockhoff INVEST die ehemalige Schenker-Zentrale in der Alfredstr. 81, in der sich nach umfassender Renovierung seit 2018 rund 1.700 m² Coworking-Fläche befinden. Weitere rund 800 m² Coworking Space befinden sich in zentraler Lage in der Rüttenscheider Str. 120. Mehr als 40 flexible Arbeitsplätze auf über 500 m² Fläche bietet das Ruhr:HUB. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche kleinere Anbieter.

Auch wenn in Deutschland noch ein beachtlicher Teil der Büro-WGs mit ihrer Rentabilität zu kämpfen hat, bekräftigt ein Blick in die Bürowelten unserer Nachbarn die These, dass Coworking mehr als ein Trend ist. In den Niederlanden oder England etwa sind die in Deutschland verbreiteten Einer- und Zweierbüros mit oft verschlossenen Türen ohnehin unüblich. Arbeitnehmer sind grundsätzlich an eine flexible Arbeitsplatzwahl gewohnt. „Das spart nicht nur Fixkosten durch einen geringeren Flächenbedarf, sondern fördert vor allem auch die Kommunikation unter den Kollegen. Die Geschwindigkeit von Informationsweitergabe wird in der heutigen Zeit immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Deutschland ist also auch von dieser Seite her gut beraten, mit altertümlichen Bürokonzepten zu brechen und sich für moderne Strukturen zu öffnen. Große Unternehmen wie bspw. RWE oder Innogy machen es vor und bauen ihre Räumlichkeiten um bzw. mieten flexible Workspaces an,“ weiß Brockhoff.

Brockhoff OBJEKT findet neuen Eigentümer für Supermarkt mit komplett saniertem 4-Familien-Wohnhaus

Essen, Katernberger Straße 42.

Die Lage könnte für einen Supermarkt nicht günstiger sein: Der REWE-Markt in der Katernberger Straße 42 sowie das zugehörige 4-Familien-Wohnhaus befinden sich in hoch frequentierter Lage direkt am Katernberger-Markt in Essen. Das Wohnhaus aus dem Jahr 1986 wurde in den Jahren 2016/17 komplett saniert und bietet vier Wohneinheiten auf einer Gesamtmietfläche von 353 m². Im Hinterhof der Liegenschaft wurde im Jahr 2008 ein Gebäudeteil angebaut, der zusammen mit dem Erdgeschoss des Wohnhauses die Fläche des REWE-Supermarkts auf insgesamt 1.637 m² stellt. Das Objekt verfügt außerdem über einen großzügigen Parkplatz mit ca. 108 Stellplätzen, die von den Markt-Kunden genutzt werden können. Brockhoff OBJEKT vermittelte das Objekt im Auftrag eines langjährigen Geschäftspartners an die Habona Invest GmbH.

Der Mietvertrag für Anbau und Erdgeschoss ist langfristig abgeschlossen und verfügt über Verlängerungsoptionen. Die vier Wohneinheiten sind alle nach der Komplettsanierung neu vermietet.

Brockhoff OBJEKT findet neuen Eigentümer für Supermarkt mit komplett saniertem 4-Familien-Wohnhaus

Essen, Katernberger Straße 42.

Die Lage könnte für einen Supermarkt nicht günstiger sein: Der REWE-Markt in der Katernberger Straße 42 sowie das zugehörige 4-Familien-Wohnhaus befinden sich in hoch frequentierter Lage direkt am Katernberger-Markt in Essen. Das Wohnhaus aus dem Jahr 1986 wurde in den Jahren 2016/17 komplett saniert und bietet vier Wohneinheiten auf einer Gesamtmietfläche von 353 m². Im Hinterhof der Liegenschaft wurde im Jahr 2008 ein Gebäudeteil angebaut, der zusammen mit dem Erdgeschoss des Wohnhauses die Fläche des REWE-Supermarkts auf insgesamt 1.637 m² stellt. Das Objekt verfügt außerdem über einen großzügigen Parkplatz mit ca. 108 Stellplätzen, die von den Markt-Kunden genutzt werden können. Brockhoff OBJEKT vermittelte das Objekt im Auftrag eines langjährigen Geschäftspartners an die Habona Invest GmbH.

Der Mietvertrag für Anbau und Erdgeschoss ist langfristig abgeschlossen und verfügt über Verlängerungsoptionen. Die vier Wohneinheiten sind alle nach der Komplettsanierung neu vermietet.

Brockhoff OFFICE gewinnt neuen Büromieter für 5.400 m² in Essen

Essen, Kruppstr. 74/Am Fernmeldeamt 17-19.

Der Bürokomplex an der Kruppstr. 74/Am Fernmeldeamt 17-19 hat seit dem 1. Februar einen neuen Großmieter. Brockhoff OFFICE begleitete die Vermietung an den Essener Konzern, der sich auf 5.400 m² in der Kruppstr. 74/Am Fernmeldeamt 17-19 eingemietet hat. Die angemietete Fläche erstreckt sich über das 1. bis 4. Obergeschoss sowie das Untergeschoss. Zusätzlich sind 120 Kfz-Stellplätze in der Anmietung inkludiert.

Die Bürofläche überzeugte neben der schnellen Verfügbarkeit und der guten Verkehrsanbindung in unmittelbarer Nähe zur A 40 vor allem durch die sehr moderne IT-Infrastruktur. „Die Flächen sind erst Ende letzten Jahres durch den Auszug der 11880 Solution AG frei geworden. In nur wenigen Wochen konnte wir einen Nachmieter unter Vertrag nehmen. Ein deutlicher Hinweis dafür, dass der Essener Büromarkt vital und gefragt ist. Eigentümer sind also gut beraten, ihre Immobilie laufend zu modernisieren. Dann kommen neue Mieter quasi von allein,“ erklärt Tobias Altenbeck, Mitglied der Geschäftsleitung bei Brockhoff.

Den Umzug der 11880 Solution AG von der Kruppstraße in die Hohenzollernstraße erfolgte im vierten Quartal 2018 und wurde ebenso durch Brockhoff OFFICE vermittelt.

Neuer Eigentümer für Liegenschaft in Bochum-Riemke

Bochum, Herner Straße 466.

Brockhoff OBJEKT hat eine Liegenschaft mit insgesamt 6.191 m² Grundstücks- und 2.105 m² Mietfläche direkt an der Autobahnanschlussstelle Bochum-Riemke verkauft. Das eingeschossige Gewerbegebäude ist langfristig an ein Fitnessstudio der regionalen Kette Fitness Place sowie an den Profibaumarkt Screwfix vermietet. Screwfix ist Teil der Kingfisher plc, einem internationalen Unternehmen für Hand- und Heimwerker, welches über 1.200 Läden in zehn Ländern in Europa betreibt.

Das Objekt im Stadtteil Riemke befindet sich in einem Gebiet mit gewerblicher- und wohnwirtschaftlicher Nutzung, unmittelbar in der Nähe einer Auffahrt zur A43. Im direkten Umfeld befinden sich auf der gleichen Straßenseite zwei Autohäuser sowie ein Getränke- und ein großer Baumarkt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegen eine Tankstelle, ein Auto Waschsalon, eine KFZ-Meisterwerkstadt sowie ein Lebensmittel-Discounter.

Das Nachbargrundstück hat Brockhoff bereits vor einigen Jahren veräußert. Der neue Eigentümer hat dort ein Toyota Autohaus errichtet.

10 Jahre EBZ Business School: Eckhard Brockhoff spricht auf Jubiläumsfeier zur Bedeutung der EBZ für die Immobilienbranche

Eckard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter der Brockhoff & Partner Immobilien GmbH sowie Mitglied im Hochschulrat der EBZ Business School in Bochum, lobte während der Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen die außerordentlich erfolgreiche Arbeit Deutschlands größter Hochschule für Immobilienwirtschaft. In einer Podiumsdiskussion mit weiteren namhaften Förderern der EBZ stellte er heraus, welch bedeutenden Beitrag die Hochschule für die Immobilienwirtschafte leiste. „Die Immobilienwirtschaft entwickelt sich rasant und anspruchsvoll. Die EBZ vermittelt den Studierenden das notwendige Know-how, um ihren Karriereweg gehen und die Immobilienwirtschaft nachhaltig prägen zu können. Auch in Zukunft wird die Bedeutung der EBZ weiter an Wert gewinnen“, ist sich das langjährige Mitglied des Hochschulrats Eckhard Brockhoff sicher.

Im Jahre 2008 gegründet, hat sich die EBZ Business School – University of Applied Sciences in zehn Jahren zur größten immobilienwirtschaftlichen Fakultät Deutschlands entwickelt. Zur Jubiläumsfeier der Hochschule der Immobilienwirtschaft kamen namhafte Branchenakteure, Absolventen, Studierende sowie das Team der EBZ Business School zusammen. Gemeinsam warfen sie einen Blick auf die heutigen und morgigen Herausforderungen der Branche und diskutierten gemeinsam über die Zukunft ihrer Hochschule.