Einzelhändler drehen Hilfspaket für Wohnungsmieter um und bringen Vermieter durch Aussetzen von Miet- und Nebenkostenzahlungen in Existenznot

Eigentlich hatte sich die Politik ein Hilfspaket für Wohnungsmieter mit ernsten finanziellen Schwierigkeiten ausgedacht. Doch viele Einzelhandels-Filialisten zeigen sich als Trittbrettfahrer und bringen Vermieter in finanzielle Schwierigkeiten. Gegenseitige Einigung? Fehlanzeige! Kopierte Briefe an den Vermieter und überlastete Hotlines lassen kaum eine persönliche Einigung, mit der beide Parteien leben können, zu. Anstelle ihre Liquiditätsprobleme an Eides statt zu versichern, so wie es die neue Gesetzeslage vorsieht, drohen sie dem Mieter mit dem Anwalt. Die Forderung vom HDE-Vorsitzenden Stefan Genth, Vermieter sollen pauschal auf 50% Miete verzichten, können sich viele Vermieter schlichtweg nicht leisten.

„Wenn die betreffenden Unternehmen wenigstens verkünden würden, dass sie selbst auch Gehaltskürzungen in den Chefetagen vornehmen, dann hätte man als Vermieter noch mehr Verständnis. Aber anstelle dessen wird alles auf den Vermieter abgeladen. Mir liegen viele kopierte Briefe mit unpersonalisierten E-Mail-Adressen und überlasteten Hotlines vor, in dem die Miet- und Nebenkostenaussetzung einfach verkündet wird. Vorsichtshalber wird, zumindest teilweise, direkt mit dem Anwalt gedroht. So kann man als Vermieter nicht einmal ins Gespräch gehen und eine Lösung erzielen, die für beide Parteien gütig ist“, beschwert sich Eckhard Brockhoff über das Verhalten von immer mehr Einzelhandels-Filialisten, die das ursprünglich für Wohnungsmieter gedachte Hilfspaket nun umkehren und so Vermieter in die Existenznot bringen. Der Einzelhandelsimmobilien-Experte ist, wie so viele Vermieter, enttäuscht von einigen Einzelhandelsunternehmen. Zumal es sich zum Teil um jahrzehntelange Mietpartnerschaften handelt.

Einige dieser Unternehmen haben vor kurzem noch in der Öffentlichkeit davon berichtet, dass sie ohne Fremdmittel arbeiten. „Es ist doch keine Schande, wenn sie sich in dieser Phase auch mal um Bankmittel bemühen, um ihre Liquidität zu sichern. Das ist doch ganz natürlich“, ist Brockhoff überzeugt.

Es gibt immer mehr Unternehmen, die sich dieser Methoden bedienen. Adidas ist zurückgerudert. Deichmann bisher nicht. Deichmann zahlt keine Nebenkosten und keine Miete. Die Parfümerie Pieper zahlt Nebenkosten, aber keine Miete. Das Unternehmen KIND Hörgeräte, das seine Läden überwiegend noch in Betrieb hat, hat auch Miet- und Nebenkostenzahlungen abgelehnt, ist aber wohl im Einzelgespräch mit Eigentümern kompromissbereit. Gerry Weber hat nicht nur bekannt gegeben, keine Miet- und Nebenkosten mehr zu zahlen, sondern will auch Teile der März-Zahlungen zurückerstattet bekommen. Ernsting´s family will ebenfalls keine Miet- und Nebenkosten zahlen. Genauso die Thalia Buchhandlung. Das Unternehmen Bijou Brigitte zeigt sich im persönlichen Gespräch kompromissbereit. Auch der Modehersteller H&M spricht von Stundungen und will sich nur um Einzelfälle bemühen.

Müssen jetzt Vermieter ihre Liquiditätsprobleme offenlegen?

Von der Einzelfallregelung ist bei mehreren Einzelhandelsunternehmen zu hören. Bedeutet dies doch im Umkehrschluss, dass dann nicht mehr der Mieter, sondern der Vermieter offenlegen muss, dass er eine finanzielle Notlage hat. „So hat die Politik das nicht gemeint. Hier wird das Hilfspaket ausgenutzt und umgekehrt. Da muss von politischer Seite dringende nachgebessert werden“, fordert Eckhard Brockhoff, der seit über 30 Jahren Einzelhandelsimmobilien im ganzen Bundesgebiet vermarktet und über 18.750 Kontakte zu Hauseigentümern von Immobilien in Fußgängerzonen verfügt.

Hauseigentümer müssen weiterhin Zins- und Tilgungszahlungen leisten

Währenddessen kommen die Eigentümer der Immobilien immer mehr ins Schwitzen, weil sie ihre Zins- und Tilgungszahlungen an die Banken leisten müssen und ohne die Einzelhandels-Mieteinnahmen, die häufig der größte Teil der Mieteinnahmen sind, ist das in einigen Fällen schwierig oder gar unmöglich.

Viele Eigentümer sind auch bereit, sich über Stundungen Gedanken zu machen. Nur bedauern sie, dass sie nicht einmal die Möglichkeit haben, mit den Mietern darüber zu sprechen. „Der Gipfel ist das Verhalten von Edeka Nord, das bekannt gibt, dass es durch Corona Umsatzzuwächse verbucht, aber die Mieten nur unter Vorbehalt zahlt. Da wird den Eigentümern der Objekte Angst gemacht. In jeder Familie gibt es ein schwarzes Schaf. In der Edeka-Familie ist dies offenbar Edeka Nord. Peinlich.“, sagt Eckhard Brockhoff.

Der Vorsitzende des HDE, Stefan Genth, fordert einen Mietverzicht der Vermieter um 50%. „Sorry, das geht so einfach und pauschal nicht. Vor allem nicht über längere Zeit. Niemand weiß heute genau, wie lange die Corona-Krise zur Schließung der Läden führt. Von daher ist es absolut unverständlich, dass Weltkonzerne wie Deichmann bereits wenige Tage nach der Zwangsschließung der Läden die Hauseigentümer anschreiben und Miet- und Nebenkostenzahlungen aussetzen. Diese Unternehmen müssten in der Lage sein, eine solche Krise zu überstehen“, äußert Brockhoff sein Unverständnis. Der Immobilien-Experte bedauert zudem, dass man wenig von den Berufsverbänden hört und diese nicht entgegensteuern. Er sieht diese in der Pflicht, Stellung zu beziehen. Denn Hauseigentümer haben keine eigene Lobby.

Brockhoff verzichtet auf staatliche Hilfe und will Krise aus Eigenmitteln meistern

Seine eigene Unternehmensgruppe hat keine Kurzarbeit angemeldet und will die Krise aus eigener Kraft meistern. Und wenn die Kraft der Firma nicht reicht, dann muss die Kraft des Unternehmers, der zuvor viele Jahre von der Kraft seiner Firma gelebt hat, einspringen. „Das ist doch nur natürlich. Notfalls muss ich in mein eigenes Portemonnaie greifen. Diese Verantwortung trage ich als Unternehmer. Leider scheint diese Kultur in vielen, besonders in großen, Firmen nicht vorhanden zu sein“, kommentiert Brockhoff seinen Weg der Unternehmensführung.

In dem Vermietungsbestand von Eckhard Brockhoff und seinen Gesellschaften zeigt sich, dass Familienunternehmer, die ein Laden oder ein Geschäft betreiben, viel eher zum persönlichen Gespräch bereit sind und um eine Lösung bemüht sind, die beiden Seiten hilft. Hier herrscht eine ganz andere Moral als bei den großen Konzernen. „So ist es richtig. Denn wenn ein Mieter wirklich in Not ist, wird sich doch auch jeder Vermieter kompromissbereit zeigen und helfen“, ist sich Brockhoff sicher.

Je kleiner die Stadt, desto mächtiger die Einzelhändler

In persönlichen Gesprächen mit Entscheidungsträgern ergibt sich auch, dass diese zunächst die Nebenkostenzahlungen aussetzen und nach der Corona-Krise versuchen, die Mietzahlungen von den Vermietern storniert zu bekommen. Dazu sind aber viele Eigentümer nicht in der Lage, insbesondere in Klein- und Mittelstädten. Dort diktieren aber die Einzelhandelsunternehmer den Markt. In großen Städten, z.B. in München sieht es anders aus. Da sind die Vermieter am längeren Hebel und können sich die Mieter aussuchen. In kleineren Städten in denen ohnehin ein hoher Leerstand in den Einkaufsstraßen herrscht, sind die Mieter wesentlich dominanter.

Viele Hauseigentümer werden gezwungen sein, ihre Häuser zu verkaufen. Zu welchen Preisen auch immer. Hauptsache, sie können die Liquidität ihrer Familien sicherstellen.

Das Klagen über schlechte Umsätze ist schon seit Jahren der Gruß der Einzelhändler. Das wird sich entsprechend vertiefen, obwohl Eckhard Brockhoff davon ausgeht, dass nach Öffnung der Läden die Umsätze enorm ansteigen werden. „Die Menschen werden froh sein, wieder in die Innenstädte gehen zu können. Um dort zu verweilen und auch Käufe zu tätigen“, prognostiziert Brockhoff. Dies bestätigen internationale Handelsunternehmen durch ihre Erkenntnisse aus China, wo wochenlang die Läden geschlossen waren und dann in einer Woche Umsätze erzielt wurden, die die Einbußen noch übertroffen haben. Von daher ist von einem sprunghaften Anstieg der Umsätze auszugehen. Wenn auch die Lager voll sind und erhebliche Abschreibungen auf die Warenbestände notwendig sein werden. „Insgesamt können die Innenstädte nach der Krise profitieren, da die Menschen wieder lieber einkaufen gehen. Einkaufen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen und wird einen Anstieg erleben. So werden die Umsätze sicher nachgearbeitet werden können“, so Brockhoff.

__________________________________________

Brockhoff & Partner ist der größte regionale Gewerbe-Makler in Deutschland sowie Immobilien-Marktführer im Ruhrgebiet und verfügt mit über 30 Jahren Erfahrung in der Immobilienbranche über umfassende Expertise bei der Vermarktung von Immobilien im Bereich OFFICE, INVEST, RETAIL und LOGISTICS. Zum Portfolio zählen der bundesweite Verkauf von Büroobjekten, die Bürovermietung mit Schwerpunkt im Ruhrgebiet, die Vermittlung von einzelhandelsgenutzten Immobilien in 1a-Lagen deutscher Klein-, Mittel- und Großstädte sowie die Vermietung und der Verkauf von Logistikobjekten.

Brockhoff & Partner beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Vermarktung von Einzelhandels-Immobilien in Innenstädten und gibt das Standard-Nachschlagewerk der Branche, den Atlas der 1a-Lagen, heraus. Das Unternehmen verfügt über eine Datenbank von 18.750 Hauseigentümern in deutschen Fußgängerzonen. Das Unternehmen war nach der Wiedervereinigung das erste, das auch die neuen Bundesländer mit aufgeführt hat.

 

 

Immer mehr Unternehmen wollen weniger Miete für ihre Filialen zahlen

Nach Adidas und Deichmann kündigen weitere Firmen an, weniger oder keine Miete zahlen zu wollen. Viele Vermieter dürften dadurch in Existenznot geraten.

Handelsblatt, 31.3.2020:

München, Düsseldorf. Siemens-Chef Joe Kaeser ist ein Mann klarer Worte. „Wir werden unsere Lieferanten bezahlen und erwarten von unseren Kunden auch, dass sie uns bezahlen“, schrieb er am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter. Und fügte hinzu: Man werde sich im Fall, dass eine der beteiligten Seiten Probleme habe, „zusammensetzen und sehen, was wir tun können“.

Kaeser reagiert damit indirekt auf die Vorstöße von Adidas, Puma, Deichmann und anderen Unternehmen, die angekündigt hatten, in der Coronakrise keine oder geringere Mieten für ihre Ladenlokale zu zahlen, die sie für unbestimmte Zeit schließen mussten. Das hatte am Wochenende zu heftigen Protesten und insbesondere zu einem Shitstorm mit Boykottaufrufen gegen Adidas geführt, dem sich auch prominente Politiker anschlossen.

Der Bundestag hatte vor Kurzem ein Gesetz verabschiedet, das Mieter drei Monate davor schützt, wegen Zahlungsrückständen infolge der Pandemie gekündigt zu werden. Aber das gelte nur für Mieter, die wegen der Coronakrise in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten gerieten, stellte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht klar. Ansonsten gelte: „Mieter müssen selbstverständlich ihre Miete zahlen.“

Davon wenig beeindruckt versuchen weitere Unternehmen, die Mieten für ihre geschlossenen Ladenlokale zu kürzen. Jetzt schaltet sich auch die sonst sehr verschwiegene Familie Brenninkmeijer in die Diskussion um Mietkürzungen im Einzelhandel ein.

Für jedes Geschäft im Filialnetz von C&A erwartet C&A während der von der WHO angekündigten offiziellen Dauer der Covid-19-Pandemie von seinen Vermietern eine Reduzierung der Miete und anderer Nutzungsgebühren“, schreibt Eric Brenninkmeijer, der neue Deutschlandchef der Textilkette, in einem Brief, der dem Handelsblatt vorliegt, an den Vermieter eines Ladenlokals von C&A. Und er betont in dem Schreiben, dass er eine „Reaktion innerhalb der nächsten fünf Werktage“ erwartet.

Bei der Mietkürzung während der Coronakrise will es C&A aber nicht belassen. Für den Zeitraum nach der Pandemie erwarte der Konzern „von seinen Vermietern weitere Mietanpassungen und andere relevante Unterstützung, wenn C&A seine Geschäftstätigkeit wieder aufnimmt und zur Normalität zurückkehrt“, schreibt Brenninkmeijer an den Vermieter. Der Düsseldorfer Textilriese betreibt in Europa 1300 Filialen, die alle schließen mussten.

Ein C-&-A-Sprecher bemühte sich auf Nachfrage, den forschen Ton des Schreibens abzumildern. „Wir setzen dabei auf Einsicht, Realitätssinn und den Willen, gemeinsam ein für alle Seiten akzeptables Ergebnis zu erzielen“, sagte er.

Viele Einzelhändler wollen Miete nicht zahlen
Auch Europas größter Schuhhändler Deichmann, der dafür kämpft, dass die Mieten für seine 1500 deutschen Ladenlokale gestundet werden, zeigt sich inzwischen milder. „Wir haben kein Interesse daran und werden verhindern, dass Vermieter dadurch in eine Notlage kommen“, teilte das Unternehmen mit. „Sollte sich dies in einzelnen Fällen abzeichnen, würden wir unser Möglichstes tun, um zu helfen.“

Es sind bei Weitem nicht nur Deichmann, C&A, Adidas & Co., die keine Miete mehr zahlen wollen. Auf Eckhard Brockhoffs Schreibtisch stapeln sich die Schreiben von Filialisten, die ankündigen, ihre Zahlungen einzustellen. Der Unternehmer aus Essen sieht sich als größter regionaler Gewerbemakler Deutschlands. Bekannte Namen hätten sich an ihn gewandt, berichtet Brockhoff, Konzerne wie Bijou Brigitte, die Parfümerie Pieper, Ernsting‘s Family, Kind Hörgeräte, NKD oder Thalia. Gerry Weber wolle sogar die Miete für März erstattet bekommen. Viele Firmen wollten gleich bis Dezember nichts oder deutlich weniger bezahlen.

Mietkürzung rechtmäßig
Der Makler befürchtet, dass viele Vermieter in Existenznot geraten. Denn in Klein- und Mittelstädten seien es eben keine Immobilienfonds oder Versicherungen, sondern vor allem Privatleute, die vermieten würden. „Je kleiner die Stadt oder Gemeinde, desto größer der Anteil an Privateigentümern.“

Rechtsanwalt Jörg Wacker von der Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Ganteführer, spezialisiert auf Mietrecht, hält die Maßnahmen der Händler zumindest rechtlich für einwandfrei. Die Schließung der Geschäftsräume sei aufgrund behördlicher Anordnungen erfolgt. In solchen Krisensituationen erlaube das Bürgerliche Gesetzbuch, geschlossene Verträge anzupassen.

Der Jurist zieht Parallelen zwischen der Coronapandemie und kriegerischen Auseinandersetzungen. In Deutschland habe ein Gericht 1915 entschieden, dass der Mieter eines Tanzlokals, das die Polizeibehörden wegen des Kriegsausbruchs geschlossen hatten, seine Mietzahlungen an den Vermieter um mehr als die Hälfte kürzen durfte. Nichts anderes dürfte auch heute gelten.

Ruhrgebietsstädte müssen Luft zum Atmen und Investieren haben

  • Schuldenberge erdrücken die Handlungsfähigkeit der Revier-Kommunen
  • Hebesätze für Gewerbesteuern müssen reduziert werden
  • Anhebung der Grundsteuer falsches Signal

(Essen, 10.10.2019). Sie ist seit langem die beste Nachricht für das Ruhrgebiet: Der Bund beschäftigt sich konkret damit, die Hälfte der Schuldenberge der Revier-Städte zu übernehmen. Nach Meinung von Immobilienmakler Eckhard Brockhoff müsste der Tag, an dem das Geld verbindlich zugesichert wird, zum „Feiertag im Ruhrgebiet“ ausgerufen werden.

„Nur, wenn die Ruhrgebietsstädte nicht mehr von ihren Schuldenbergen erdrückt werden und sie wieder Luft zum Atmen haben, können neue Gewerbegebiete erschlossen und Firmen aus anderen deutschen Regionen und dem Ausland angeworben werden,“ erklärt Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner, dem Immobilienmarktführer im Ruhrgebiet.

Um die Städte der Metropolregion attraktiv zu halten, sollte man zudem über ergänzende Maßnahmen nachdenken. Die beabsichtigte Erhöhung der Gewerbesteuer in Mülheim ist ein Schritt in die falsche Richtung. Die Gewerbesteuer sollte in den Ruhrgebietsstädten merklich reduziert werden, um Unternehmen anzulocken. „Wenn die Metropole Ruhr die niedrigsten Hebesätze in ganz Deutschland hätte, würden sich denkbar mehr Unternehmen und Investoren für die Region interessieren und sich hier niederlassen,“ zeigt sich der Immobilienmakler Eckhard Brockhoff überzeugt.

Die Stadt Monheim am Rhein hat im Jahr 2012 die Gewerbesteuer auf 300€ reduziert und im selben Zuge neue Gewerbeflächen ausgewiesen. Investoren und Unternehmen haben dies als Einladung angenommen, sich in der Stadt anzusiedeln. In der Folge wird die Haushaltskasse nun von vielen Unternehmen unterschiedlichster Branchen gut gefüllt und Monheim ist schuldenfrei.

Auch wirkt die Anhebung der Grundsteuer einer Ansiedlung von Immobilieninvestoren entgegen.

Investitionen in die Infrastruktur, besonders in Verkehr und IT, sind dringend notwendig, um die Attraktivität des Standorts Ruhrgebiet zu erhöhen.

„Ich würde es sehr begrüßen, wenn es auch tragbare Lösungen für die dann noch verbleibenden Schulden der Kommunen geben wird, damit das Ruhrgebiet den wirtschaftlichen Anschluss nicht verpasst,“ so Brockhoff.

Verschiebung des Regionalplans Ruhr: Chancen und Risiken für das Ruhrgebiet

(Essen, 19.9.2019). Das war wahrlich ein Freitag, der 13. Vergangene Woche hat der Regionalverband Ruhr (RVR) bekannt gegeben, dass sich die Fertigstellung des Regionalplans Ruhr auf die erste Hälfte der neuen Wahlperiode verschieben wird. Wirtschaft und Kommunen fürchten einen Stillstand für die Ausweisung neuer Gewerbeflächen und einen Rückschritt für die wirtschaftliche Entwicklung der Metropole Ruhr. Eckhard Brockhoff, seit über dreißig Jahren erfolgreicher Gewerbemakler im Ruhrgebiet, sieht neben Risiken auch Chancen.

„Das Ruhrgebiet ist der größte Ballungsraum Deutschlands und birgt eine enorme Wirtschaftskraft, die oft noch im Verborgenen liegt und nicht genutzt wird. Einen gemeinsamen Entwicklungsplan halte ich für genau den richtigen Weg. Die einzelnen Städte müssen aufhören sich als Konkurrenten zu betrachten und als Region verstehen,“ so Eckhard Brockhoff. Investoren müssten zudem offen über die außergewöhnlichen Chancen informiert werden, die deutschlandweit im Ruhrgebiet einzigartig sind. Auch die zentrale Lage innerhalb Deutschlands wie Europa mit gut ausgebauter Verkehrsinfrastruktur sind ein entscheidender Standortfaktor, dessen Potenzial genutzt werden muss.

„Fehlende Planungssicherheit durch die Verschiebung des Regionalplans ist kontraproduktiv“

Gerade wegen seiner Wandlungsfähigkeit verfügt das Ruhrgebiet über Flächen, die hervorragend für die Ansiedlung neuer Investoren und moderner Unternehmen aus dem tertiären Sektor genutzt werden können. Hier gibt es viel zu tun. „Vielfach herrscht noch ein verstaubtes und trauriges Bild vom Ruhrgebiet in den Köpfen von Entscheidern und Investoren. Das muss sich ändern. Beispielsweise das Areal des Stahlwerks Phoenix West in Dortmund mit einer Gesamtgröße von 110 Hektar beschreibt eine hervorragende Entwicklung und gehört heute zu einem der größten Innovationsstandorte Deutschlands. Bald werden auf dem Gebiet mehr Menschen beschäftigt sein, als je zuvor. Ähnliche Bilder zeichnen sich an ganz vielen Stellen im Ruhrgebiet ab. Etwa in Bochum, auf dem ehemaligen Opel-Gelände, dem heutigen Entwicklungsareal Mark 51˚7 oder in Oberhausen rund um das Centro.“

Auch durch Nachverdichtung und Investitionen in bestehende Gewerbeflächen können neue Firmen im Ruhrgebiet angesiedelt werden. Leuchtendes Beispiel dafür ist die über Vermittlung von Brockhoff LOGISTICS erfolgte Ansiedlung der L-Shop-Team GmbH mit rund 56.500 m² Logistikfläche in Unna. Auf dem ehemaligen Metro-Gelände entsteht ein hochmoderner Logistikstandort. Die Bestandshallen konnten ebenso über den Essener Makler bis zum Beginn der Neubauaktivitäten mit vorgelagertem Abriss zwischenvermieten werden.

Auch das Gewerbegebiet Wattenscheid-West, für das innerhalb des Regionalplans Ruhr eine Flächenerweiterung abgelehnt worden war, ist heute nahezu vollvermietet. Noch vor gut fünf Jahren sah das anders aus und Leerstand prägte das Bild. „Sowohl die Makro- als auch die Mikro-Lage des Gewerbegebiets Wattenscheid-West sind erstklassig. Das haben wir potenziellen Interessenten vielfach deutlich machen und so erfolgreich zu einer Wiederbelebung des Gewerbegebiets beitragen können. Leerflächen haben wir erfolgreich vermietet und Eigentümer zur Nachverdichtung geraten,“ erklärt Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner.  Das 4.772 m² große, ehemalige Miele-Gebäude im Gewerbegebiet Wattenscheid-West ist durch Vermittlung von Brockhoff OFFICE vollvermietet. Von den auf dem Grundstück neu entstehenden Büro- und Hallengebäude ist nur noch ein Objekt verfügbar.

„Im Bestand geht viel, aber ohne Neubau und Ausweisung neuer Gewerbeflächen wird die Metropole Ruhr abgehängt“

Brockhoff macht aber auch ganz deutlich: „Ohne Neubau und Ausweisung von neuen Gewerbeflächen geht es nicht. Allein durch die hohe Anzahl von Uni-Absolventen werden in Zukunft mehr Flächen für Büros und Innovationsunternehmen benötigt. Auch die stetige Zunahme am Online-Handel fordert verstärkt Logistikflächen. Dies muss zügig geschehen, damit das Ruhrgebiet nicht abgehängt wird. Ich bin der Meinung, dass die Metropole Ruhr weiter sein könnte, als sie ist.“ Wünschenswert sind aus Sicht des Gewerbemaklers daher nicht nur Neubauten für die Eigennutzung, sondern auch spekulative Bauprojekte. „Wir haben im Ruhrgebiet eine ganze Reihe von sehr engagierten Bürgermeistern und Baudezernenten, die sich am Markt auskennen und einen guten Job machen. Insgesamt müssten aber noch viel mehr Baukräne im Ruhrgebiet zu sehen sein,“ erklärt Brockhoff.

Wichtig sei für die Entwickung der Region auch, dass sich die Städte und Kommunen nicht untereinander Investoren abjagen. Viel mehr müssten Menschen aus anderen Regionen ins Ruhrgebiet geholt werden. Dazu müssten die einzelnen Wirtschaftsförderungen enger zusammen und einheitlicher arbeiten. „Die regionale Wirtschaftsförderung der Business Metropole Ruhr leistet hier gute Arbeit und muss aus meiner Sicht noch gestärkt werden,“ so Brockhoff.

Eine einheitliche Gewerbesteuer sieht Brockhoff als Grundvoraussetzung. „Die Stadt Monheim am Rhein hat ihren Hebesatz im Jahr 2012 auf 300€ gesenkt und in dem Zuge neue Gewerbeflächen ausgewiesen. Das hat wunderbar funktioniert. Investoren und Unternehmen haben sich angesiedelt. Die Stadt Mülheim an der Ruhr hingegen plant aktuell eine Erhöhung des Hebesatzes auf 580 €. Das halte ich für wenig motivierend, sich mit einem Gewerbe in Mülheim anzusiedeln.“

 

Erfolg durch Investition und Nachverdichtung im Gewerbegebiet Wattenscheid-West

(Essen, 10.09.19). Es müssen nicht immer neue Flächen sein. Trotz Absage der örtlichen Politik an die  ursprünglich im Regionalplan Ruhr vorgesehene Flächenerweiterung macht das Gewerbegebiet Wattenscheid-West vor, wie durch Investitionen und eine geschickte Nachverdichtung neue Firmen in der Region auf bestehenden Flächen angesiedelt werden können. In dem Gewerbegebiet sind bald mehr Firmen ansässig, als je zuvor, berichtet der Essener Immobilienmakler Brockhoff & Partner.

Viel Leerstand und veraltete Flächen. Noch vor gut fünf Jahren stand es nicht gut um das Gewerbegebiet Wattenscheid-West. Durch eine gezielte Vermarktung beschreibt die jüngere Entwicklung der ca. 35.5 ha großen Fläche direkt an der A40 eine Auferstehung wie ein Phoenix aus der Asche.

„Sowohl die Makro- als auch die Mikro-Lage des Gewerbegebiets Wattenscheid-West sind erstklassig. Das haben wir potenziellen Interessenten vielfach deutlich machen und so erfolgreich zu einer Wiederbelebung des Gewerbegebiets beitragen können. Ein guter Mix aus klassischen Gewerbebetrieben, Büro- und Hallennutzern sowie Gastronomie- und Freizeitanbietern beleben heute das Bild und funktionieren hervorragend nebeneinander,“ erklärt Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner.

Dass auch Bestandsgebäude heute noch für moderne Mieter interessant sein können, beweist der Gewerbepark in der Friedrich-Lueg-Straße 2-8, den das Essener Maklerhaus im Jahr 2018 erfolgreich an einen regionalen Investor veräußert hatte. Die insgesamt neun Einheiten auf dem Grundstück mit einer Gesamtmietfläche von rund 10.000 m² sind durch einen modernen Nutzermix belegt und zählen unter anderem Unternehmen wie Fit X, Trink&Spare und Fressnapf zu ihren Mietern.

Auch das ehemalige Miele-Gelände (rd. 19.648 m² Grundstücksfläche) in der Burgstr. 15-19, das Brockhoff INVEST im Jahr 2016 damals nahezu leerstehend an ein Family Office aus Bochum veräußert hatte, befindet sich auf dem Weg zur Vollvermietung – gemeint sind aber nicht nur die 4.772 m² Mietfläche der Bestandsgebäude, sondern auch die neu auf dem Grundstück entstehenden Hallen- und Bürokombinationen, die schon vor der Fertigstellung neue Mieter finden. Die Firma emcot Group GmbH unterzeichnete bereits in der ersten Jahreshälfte einen Mietvertrag für die größte der drei projektierten Hallen mit rund 700 m². Brockhoff & Partner gewann in diesen Tagen Gouda Refractories BV für die rund 500 m² große Büro- und Hallenkombination, deren Fertigstellung für Dezember 2019 geplant ist. Die letzten verfügbaren Flächen auf dem Grundstück (rund 500 m² Mietfläche) können ebenfalls über den Essener Immobilienmakler angemietet werden. Die Bestandsgebäude sind durch die Mieter DGB GmbH (rd. 1.840 m²) Vonovia (1.902 m²) und Picture People (rd. 1.030 m²) vollvermietet.

„Die Neubau-Hallen auf bestehendem Grundstück sind eine gelungene Nachverdichtung. Die hohe Vorvermietungsquote in diesem Projekt zeigt deutlich, dass moderne Büro- und Hallenflächen gesucht werden. Das gilt für Bochum wie für das gesamte Ruhrgebiet. Wir appellieren daher an Eigentümer und Investoren zu prüfen, ob auf dem eigenen Grundstück Flächen für eine Nachverdichtung geeignet sein können,“ sagt Cedric Vennemann, Immobilienberater bei Brockhoff & Partner.

Im südlichen Teil des Gewerbegebiets vermittelte Brockhoff LOGISTICS im vergangenen Jahr den Hersteller von Zelt-Anhängern und Autodach-Zelten CAMPWERK e.K. auf insgesamt ca. 1.335 m² Ausstellungs- und Hallenfläche in der Fröhliche Morgensonne 6. Bereits seit Januar 2016 ist der Werkzeug-Online-Shop Fronttool durch die Unterstützung von Brockhoff OFFICE Mieter einer ca. 418 m² großen Bürofläche in der Schlaraffiastr. 1. Im selben Gebäude konnte durch die Beratung von Brockhoff OFFICE der HomeCare-Spezialist Medilog auf ca. 220 m² angesiedelt werden.

Ähnlich positiv entwickelte sich die Vermietungsquote im Gewerbepark „Feld 4“ in der Feldstraße 4. Auch hier lag der Weg zum Erfolg in einem gut gemischten Mietermix, der aus kreativen Berufen, Fitness und Unternehmertum besteht.

„Das Gewerbegebiet Wattenscheid-West hat sich in den letzten Jahren sensationell entwickelt. Nicht durch die Erschließung von neuen Flächen, sondern durch neue Eigentümer mit Investitionswillen, die eine neue, moderne Mieterschaft angezogen haben. So sind Gewerbeflächen wiederbelebt worden, die die Stadt und seine Wirtschaftslage nach vorne gebracht haben,“ beschreibt Eckhard Brockhoff die Erfolgsgeschichte des Gewerbegebietes an der A40.

Makler-Ranking: Brockhoff & Partner ist der größte lokale Makler in Deutschland

Essen, 02.09.2019. Das Magazin „Immobilienmanager“ veröffentlichte heute seine Zahlen des bundesweiten Makler-Rankings. Ergebnis: Brockhoff & Partner mit Sitz in Essen ist der größte lokale Makler in Deutschland. Die Kategorie der „Local Heroes“ wurde 2014 eingeführt, um einen fairen Vergleich der Leistungen von lokalen Playern gegenüber börsennotierten Großkonzernen zu ermöglichen.

Auch im Wettbewerb mit den auf allen Kontinenten vertretenen, börsennotierten Makler-Weltkonzernen macht Brockhoff & Partner in den untersuchten Kategorien eine gute Figur. Im Gesamtvergleich „Gewerbe Gesamt Deutschland“ belegt das inhabergeführte Unternehmen den elften Platz. In der Einzelaufstellung zwischen Verkauf und Vermietung von Gewerbeobjekten erreicht Brockhoff & Partner die Plätze acht (Vermietung) und zehn (Verkauf).

In dem erstmals einzeln aufgeführten Bereich „Lager- und Logistik-Immobilien Deutschland“ belegt Brockhoff & Partner Rang zwölf.

Platz fünf behauptet das Essener Maklerhaus in der Kategorie „Verkauft Nutzfläche Gewerbe Gesamt Deutschland“. In der „Vermietung Büroimmobilien Deutschland“ liegt Brockhoff & Partner auf Platz acht.

„Ein hervorragendes Ergebnis für das ganze Team. Für uns ist das Lob und Ansporn zugleich, unseren Kunden jeden Tag mit vollem Einsatz zur Seite zu stehen und ihr Immobilienvorhaben professionell und diskret abzuwickeln,“ kommentiert der geschäftsführende Inhaber Eckhard Brockhoff.

Das Makler-Ranking veröffentlicht der Immobilienmanager seit 1992. Um teilzunehmen, melden die Unternehmen ihre Geschäftszahlen, die durch ein Testat eines Wirtschaftsprüfers oder eines anderen unabhängigen Instituts zuvor bestätigt worden sind.

Alle Ergebnisse stehen seit heute auf der Seite www.immobilienmanager.de zum Download bereit

Coworking erobert B-Städte: 9,78 % der neu vermieteten Büroflächen in Essen gingen im 1. Hj. 2019 an Anbieter flexibler Büro-WGs

New York, Sydney oder Brasilia. Drei Weltmetropolen auf drei Kontinenten – eine Gemeinsamkeit: Coworking-Anbieter haben unlängst ihren Platz im Büromarkt eingenommen. Auch in unseren europäischen Nachbarländern wie England und den Niederlanden haben Anbieter flexibler Büroflächen ihren Anteil am Markt gefestigt. In Deutschland wird Coworking immer noch oft als „Trend“ bezeichnet, obwohl zumindest in den TOP 7 flexible Work Spaces fest zum Büromarkt zählen. Die Entwicklung setzt sich nun in den B-Städten fort.

Coworking kommt ursprünglich aus den USA und bezeichnet eine Entwicklung auf dem Büromarkt, der den Mietern eine zeitlich und räumlich flexible Nutzung von Arbeitsplätzen ermöglicht. Firmen mieten nicht mehr langfristig ganze Büroetagen mit klassischen Einer- und Zweierbüros, sondern bedarfsorientiert einzelne Arbeitsplätze oder Büroeinheiten inklusive Infrastruktur (Büromöbel, Drucker, WC etc.) in sogenannten Workspaces. Ursprünglich mehrheitlich genutzt von Start-ups und Freiberuflern, werden heute bereits ein Drittel der vorhandenen Coworking-Flächen in Deutschland von Corporates belegt.

„Coworking ist in Essen angekommen und wird sich langfristig durchsetzen. Es ist kein Trend, sondern eine folgerichtige Entwicklung der Bürowelt, die auf die Anforderungen moderner Arbeitnehmer einzahlt. Es sind längst nicht mehr nur Gründer und kreative Berufe, die als Kunden dieses Geschäftsmodells in Frage kommen. Fast ein Drittel der Flächen wird von Großunternehmen besetzt, die die Flächen gerne für Projektteams nutzen. Im Gegensatz zu festen Arbeitsplätzen wird es in Zukunft immer wichtiger für Unternehmen sein, seinen Mitarbeitenden Arbeitsmöglichkeiten zeitlich und räumlich flexibel anzubieten. Hier treffen flexible Workspaces ins Schwarze. Ich sehe den Bedarf in der Zukunft deutlich ansteigen,“ so Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner.

Essen ist die Bürostadt im Ruhrgebiet und weist in den vergangenen Jahren den höchsten Büroflächenumsatz der Region auf. Kein Wunder also, dass sich Coworking-Anbieter die Stadt für die nächste Expansionsstufe ausgesucht haben. Zumal Essen, anders als die TOP 7, über freie Flächen in gesuchter Lage verfügt.

Allein im ersten Halbjahr 2019 sind rund 7.754 m² Bürofläche an Coworking-Anbieter vermittelt worden. Für weitere 3.000 m² besteht eine Option. Bei einem Gesamtbüroflächenumsatz von knapp 110.000 m² macht das einen beachtlichen Anteil von rund 9,78 % aus, beobachtet das Essener Maklerhaus Brockhoff & Partner.

Knapp 7.000 m² flexible Bürofläche stehen dem Essener Büromarkt seit diesem Jahr im Ruhr Tower allein über den Anbieter Design Offices zur Verfügung. Für weitere 3.000 m² hat sich der Experte für modernes Arbeiten eine Option in dem Bürohochhaus einräumen lassen. „Coworking-Anbieter suchen Flächen mit einer flexiblen Verfügbarkeit in exponierter Lage und technisch sehr guter Büroausstattung. Das ehemalige Rheinstahl-Hochhaus in der Nähe des Essener Hbf ist nach seiner Renovierung perfekt geeignet für dieses Geschäftsmodell. Kein Wunder also, dass sich Design Offices die Flächen im großen Stil gesichert hat,“ erklärt Tobias Altenbeck, Leiter Bürovermittlung beim Essener Maklerhaus Brockhoff & Partner, das mit einem Leadmakler-Auftrag für das Objekt beauftragt ist.

1A-Lage mit hochmoderner technischer Ausstattung bei kurzfristiger Verfügbarkeit waren auch bei der Anmietung von Work Inn ausschlaggebend. Dem auf das Ruhrgebiet spezialisierte Anbieter von flexiblen Büroflächen vermittelte Brockhoff & Partner eine ganze Etage mit rund 754 m² im denkmalgeschützten Bürokomplex Lindenallee 29-41.

Bereits im Jahr 2017 verkaufte Brockhoff INVEST die ehemalige Schenker-Zentrale in der Alfredstr. 81, in der sich nach umfassender Renovierung seit 2018 rund 1.700 m² Coworking-Fläche befinden. Weitere rund 800 m² Coworking Space befinden sich in zentraler Lage in der Rüttenscheider Str. 120. Mehr als 40 flexible Arbeitsplätze auf über 500 m² Fläche bietet das Ruhr:HUB. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche kleinere Anbieter.

Auch wenn in Deutschland noch ein beachtlicher Teil der Büro-WGs mit ihrer Rentabilität zu kämpfen hat, bekräftigt ein Blick in die Bürowelten unserer Nachbarn die These, dass Coworking mehr als ein Trend ist. In den Niederlanden oder England etwa sind die in Deutschland verbreiteten Einer- und Zweierbüros mit oft verschlossenen Türen ohnehin unüblich. Arbeitnehmer sind grundsätzlich an eine flexible Arbeitsplatzwahl gewohnt. „Das spart nicht nur Fixkosten durch einen geringeren Flächenbedarf, sondern fördert vor allem auch die Kommunikation unter den Kollegen. Die Geschwindigkeit von Informationsweitergabe wird in der heutigen Zeit immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Deutschland ist also auch von dieser Seite her gut beraten, mit altertümlichen Bürokonzepten zu brechen und sich für moderne Strukturen zu öffnen. Große Unternehmen wie bspw. RWE oder Innogy machen es vor und bauen ihre Räumlichkeiten um bzw. mieten flexible Workspaces an,“ weiß Brockhoff.

Brockhoff OBJEKT findet neuen Eigentümer für Supermarkt mit komplett saniertem 4-Familien-Wohnhaus

Essen, Katernberger Straße 42.

Die Lage könnte für einen Supermarkt nicht günstiger sein: Der REWE-Markt in der Katernberger Straße 42 sowie das zugehörige 4-Familien-Wohnhaus befinden sich in hoch frequentierter Lage direkt am Katernberger-Markt in Essen. Das Wohnhaus aus dem Jahr 1986 wurde in den Jahren 2016/17 komplett saniert und bietet vier Wohneinheiten auf einer Gesamtmietfläche von 353 m². Im Hinterhof der Liegenschaft wurde im Jahr 2008 ein Gebäudeteil angebaut, der zusammen mit dem Erdgeschoss des Wohnhauses die Fläche des REWE-Supermarkts auf insgesamt 1.637 m² stellt. Das Objekt verfügt außerdem über einen großzügigen Parkplatz mit ca. 108 Stellplätzen, die von den Markt-Kunden genutzt werden können. Brockhoff OBJEKT vermittelte das Objekt im Auftrag eines langjährigen Geschäftspartners an die Habona Invest GmbH.

Der Mietvertrag für Anbau und Erdgeschoss ist langfristig abgeschlossen und verfügt über Verlängerungsoptionen. Die vier Wohneinheiten sind alle nach der Komplettsanierung neu vermietet.

Brockhoff OBJEKT findet neuen Eigentümer für Supermarkt mit komplett saniertem 4-Familien-Wohnhaus

Essen, Katernberger Straße 42.

Die Lage könnte für einen Supermarkt nicht günstiger sein: Der REWE-Markt in der Katernberger Straße 42 sowie das zugehörige 4-Familien-Wohnhaus befinden sich in hoch frequentierter Lage direkt am Katernberger-Markt in Essen. Das Wohnhaus aus dem Jahr 1986 wurde in den Jahren 2016/17 komplett saniert und bietet vier Wohneinheiten auf einer Gesamtmietfläche von 353 m². Im Hinterhof der Liegenschaft wurde im Jahr 2008 ein Gebäudeteil angebaut, der zusammen mit dem Erdgeschoss des Wohnhauses die Fläche des REWE-Supermarkts auf insgesamt 1.637 m² stellt. Das Objekt verfügt außerdem über einen großzügigen Parkplatz mit ca. 108 Stellplätzen, die von den Markt-Kunden genutzt werden können. Brockhoff OBJEKT vermittelte das Objekt im Auftrag eines langjährigen Geschäftspartners an die Habona Invest GmbH.

Der Mietvertrag für Anbau und Erdgeschoss ist langfristig abgeschlossen und verfügt über Verlängerungsoptionen. Die vier Wohneinheiten sind alle nach der Komplettsanierung neu vermietet.

Brockhoff OFFICE gewinnt neuen Büromieter für 5.400 m² in Essen

Essen, Kruppstr. 74/Am Fernmeldeamt 17-19.

Der Bürokomplex an der Kruppstr. 74/Am Fernmeldeamt 17-19 hat seit dem 1. Februar einen neuen Großmieter. Brockhoff OFFICE begleitete die Vermietung an den Essener Konzern, der sich auf 5.400 m² in der Kruppstr. 74/Am Fernmeldeamt 17-19 eingemietet hat. Die angemietete Fläche erstreckt sich über das 1. bis 4. Obergeschoss sowie das Untergeschoss. Zusätzlich sind 120 Kfz-Stellplätze in der Anmietung inkludiert.

Die Bürofläche überzeugte neben der schnellen Verfügbarkeit und der guten Verkehrsanbindung in unmittelbarer Nähe zur A 40 vor allem durch die sehr moderne IT-Infrastruktur. „Die Flächen sind erst Ende letzten Jahres durch den Auszug der 11880 Solution AG frei geworden. In nur wenigen Wochen konnte wir einen Nachmieter unter Vertrag nehmen. Ein deutlicher Hinweis dafür, dass der Essener Büromarkt vital und gefragt ist. Eigentümer sind also gut beraten, ihre Immobilie laufend zu modernisieren. Dann kommen neue Mieter quasi von allein,“ erklärt Tobias Altenbeck, Mitglied der Geschäftsleitung bei Brockhoff.

Den Umzug der 11880 Solution AG von der Kruppstraße in die Hohenzollernstraße erfolgte im vierten Quartal 2018 und wurde ebenso durch Brockhoff OFFICE vermittelt.